XCOM: Enemy Within

XCOM: Enemy Within

Kommander, wir haben ein Problem.

Vor einem Jahr erschien die Neuauflage der beliebten XCOM Spiele. Enemy Unknown. Wir haben dem Titel zu Recht 8.5/10 Punkte gegeben. Ob das Add-On an den Erfolg anschließen kann oder im Schatten zurückbleibt? Finden wir es raus.

xcom: enemy withinAn der Geschichte hat sich im Hinblick auf das Hauptspiel nichts verändert. Als Kommander der XCOM Einheit liegt es an uns, den Alien Abschaum in den Hintern zu treten und die Bürger dieser Welt nachts ruhig schlafen zu lassen. Mit strategischer Finesse und sinnvollen Additionen geht das leichter als zuvor. Angefangen bei der größten Neuerung: Meld. Oder zu Deutsch: Schmelze. Diese ist dafür da, neue Erweiterungen zu erforschen, genetische wie cybernetische. Das Problem dabei: Diese Kanister sind zufällig auf manchen Karten verteilt und zerstören sich nach kurzer Zeit von selber. Wer sich das wertvolle Material also unter den Nagel reißen will, muss schnell sein. Auch wenn gerne mal ein Soldat drauf geht, weil man seine Strategie über den Haufen wirft, lohnt es sich. Dank der Schmelze kann man schon früher neue Technologien erforschen oder schnell Erweiterungen freischalten, die für stärkere Soldaten wichtig sind. Super-Soldaten können nämlich auf Dächer springen, besser zielen oder sich im Nahkampf mit den Xenos messen. Daraus resultieren natürlich massig neue Strategien, die dem Spiel noch mehr Tiefe und Spannung verleiht.

Darüber hinaus können Soldaten jetzt zwei Erweiterungen tragen, wodurch sie noch stärker werden. Was aber auch dazu führt, dass man sich gut überlegen sollte, ob man mehrere Soldaten upgradetet oder sich lieber auf ein paar konzentriert, diese dann dafür zu Kratzprotzen ranzüchtet. Das Problem dabei liegt auf der Hand: Stirbt einer dieser Elite-Soldaten schaut man erst einmal in die Röhre.

Doch die Sectoids sind aber nicht ganz friedlich sitzen geblieben. Ähnlich wie die Menschen, gibt es hier die Mechtoids. Sektoiden in Roboter-Ausrüstung und dicken Wumms. Außerdem gibt es jetzt fliegende Aliens, die ziemlichxcom: enemy within böse sein können. Gerade im früheren Spielverlauf werden diese teilweise zum Alptraum des Spielers. Selbst in gut geschützten Ecken können die kleinen Untertassen reinfliegen und Euch den Garaus machen. Später ist das aber kein Problem mehr, wenn man seine Mannschaft ordentlich hochgelevelt und ausgestattet hat. Dank neuer Alien-Waffen und dicken Schilden schafft man es selbst gegen die größte Xeno-Armee zu bestehen.

Ebenfalls neu sind die Second Wave Einstellungen, die das Spiel entweder leichter oder schwerer machen. Je nachdem, worauf man steht. Beispielsweise kann man dank neuer Technologie die PSI-Kräfte der Aliens abwehren. Außer man deaktiviert die Möglichkeit von vorneherein. Selbstredend darf man auch wieder im Iron Mode beweisen, dass man der Beste XCOM-Spieler ist.

Am Mehrspieler hat sich glücklicherweise nichts verändert. Dieser ist immer noch gleich aufgebaut, kommt aber jetzt mit den Additionen von Enemy Within daher. Bugs, die teilweise berichtet werden, hatten wir glücklicherweise keine. Weder sind Partien abgebrochen, noch gab es (zu krasse) Grafikglitches. Entwickler Firaxis Games hat das Schlimmste an Fehlern also ausgemerzt.

Fazit

XCOM: Enemy Within ist nicht nur ein klasse Add-On, sondern bringt eine Menge sinnvoller Erweiterung und noch intensivere Auseinandersetzungen mit sich. Freunde von rundenbasierter Strategie, insbesondere XCOM, sollten definitiv zugreifen. Wer das Hauptspiel noch gar nicht hat, sollte über die nächsten Tage nach guten Deals Ausschau halten. Insbesondere da der Steam Weihnachtssale kurz bevor steht.

Das Urteil

9.0Genial
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Julian

Liebt und lebt Videospiele, unterzieht sie Härtetests und streamt auch gerne mal.


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