Xbox One: Parity-Klausel kostet Microsoft Spiele

Trotz des ID@Xbox-Programmes, bei dem schon über 50 Entwickler Dev-Kits der Xbox One zugeschickt bekamen, gibt es immer noch Probleme bei der Veröffentlichung auf Microsofts neuester Konsole.

Xbox OneDemnächst starten einige Indie-Games aus dem Hause Curve Studios, die schon etwas länger auf dem PC erhältlich sind, auch auf den Konsolen von Sony. Darunter befinden sich unter anderem auch beliebte Titel wie Mousecraft und vor allem das angepriesene The Swapper. Auch ältere Spiele wie Don’t Starve und Spelunky oder sogar neue Titel wie Transistor erscheinen neben dem PC auch auf Sonys Systemen. Die Xbox One geht dabei leer aus. Woran liegt das?

Zum einen hat Microsoft immer noch nicht den besten Ruf bei Indie-Entwicklern (wir berichteten) und trotz des schon beschriebenen ID@Xbox-Programmes gibt es immer noch eine weitere Hürde zu überspringen: Die sogenannte Parity-Clause. Diese besagt, dass Entwickler Spiele nur dann auf der Xbox One veröffentlichen dürfen, wenn dies zeitgleich auf anderen Systemen (Konsolen wie PC) geschieht, und nicht danach. Das nimmt also schon mal ältere Spiele raus, die wie The Swapper schon seit fast einem Jahr auf dem PC erhältlich sind. Dazu sind auch keine zeitlich begrenzten Exklusiv-Deals mit der Konkurrenz möglich.

Jonathan Biddle, Design-Director bei Curve sagt dazu:

Es fühlt sich wirklich wie unnötige Handschellen an, aber das ist nun mal der Weg, den sie zu gehen entschieden haben.

Quelle: Digitalspy

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Max

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Kann eigentlich nur Videospiele. Und viel essen. Aber hauptsächlich Videospiele.


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